Körperkompass:

Finden Sie das richtige MVZ / den richtigen Arzt für Ihre Beschwerden.Wählen Sie Mann oder Frau, um die medizinischen Abteilungen je nach Körperteil auszuwählen.

Skelettszintigraphie

Die Skelettszintigraphie ist ein empfindliches, bildgebendes Verfahren zur Darstellung von Veränderungen des Knochenstoffwechsels. Da krankhafte Veränderungen des Stoffwechsels den morphologisch sichtbaren Veränderungen vorausgehen, können krankhafte Befunde mit Hilfe der Skelettszintigraphie meist schon lange vor röntgenologischen Veränderungen entdeckt werden.

Zur Darstellung des Knochenstoffwechsels wird ein radioaktiv markierter, osteotroper Tracer intravenös injiziert. Die Anreicherung an das Skelettsystem erfolgt in Abhängigkeit von der  Dicke des Knochens, seiner Durchblutung und vom Knochenumbau (osteoplastischer Aktivität).

Dies führt dazu, dass bereits in einem normalen Skelettsystem die Verteilung des Tracers nicht homogen ist. Physiologisch erhöhte Aktivitätsanreicherungen finden sich z.B. in der Wirbelsäule oder in mechanisch vermehrt beanspruchten Skelettabschnitten wie den Iliosacralgelenken. Nur ein Teil des applizierten radioaktiven Tracers wird im Skelett angereichert, der Rest wird über die Nieren ausgeschieden.

Indikationen

  • Staging, Therapiekontrolle, Nachsorge bei malignen Tumorerkrankungen
  • Diagnostik primärer Knochentumore
  • Nachweis/Ausschluss entzündlicher Knochenerkrankungen (Osteomyelitis)
  • Verdacht auf TEP-Lockerung
  • Abklärung unklarer Knochenschmerzen
  • Algodystrophie (Morbus Sudeck)
  • Vitalitätsdiagnostik z.B. bei avaskulären Knochennekrosen oder nach  Knochentransplantationen

Voraussetzungen

Wenn vorhanden bringen Sie bitte Vorbefunde (evtl. CT und/oder MRT-Aufnahmen mit

Kommen Sie nicht nüchtern, bitte essen und trinken Sie normal.

Nach der Injektion sollten Sie 1–1,5 Liter Flüssigkeit trinken und häufig zur Toilette gehen um die Blase zu entleeren. Dies bewirkt, dass der Anteil der radioaktiven Substanz, der nicht im Knochen angereichert wird, schneller über die Nieren  ausgeschieden wird.

Untersuchungsablauf

  • Anamnese- und Aufklärungsgespräch
  • Intravenöse Injektion des Radiopharmakons (Tc-99m-DPD).
  • Wartezeit von 2-3 Stunden. Sie können sich frei bewegen und müssen nicht vor Ort bleibe.
  • Während der Wartezeit 1-1,5 Liter Flüssigkeit trinken und häufig die Blase entleeren.
  • Anfertigung der Ganzkörper-Knochenszintigraphie.
  • Abschlussgespräch

Gesamtdauer ca. 4 Stunden

Dr. Mark Segmüller

Adresse:
MVZ im Klinikum Ansbach
Escherichstraße 1
91522 Ansbach
Tel.: 0981/484-2022 
Fax: 0981/484-2593

Sprechzeiten:
Mo - Fr  7:30 - 16:30
und nach Vereinbarung